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Stromkonzerne benachteiligen Verbraucher beim Strompreis
Geschrieben von: Administrator   

Stromkonzerne benachteiligen Verbraucher beim Strompreis

Die Industrie kann sich nicht beklagen, wenn es um die
Strompreisentwicklung geht. Immerhin haben sie in Zeiten der
Wirtschaftskrise von attraktiven Nachlässen der Stromkonzerne
profitiert. Damit die Kalkulation der Stromkonzerne aber stimmig bleibt,
holen sie sich das Geld, das sie der Industrie geschenkt haben, beim
Verbraucher wieder zurück.

Allein im Zeitraum von 2008 bis 2009 mussten eine dreiköpfige Familie
Preissteigerungen in Höhe von 7,2% hinnehmen. Im laufenden Jahr dürfte
sich dieser Trend nicht umkehren. Man müsse sich auf einen weiteren
leichten Anstieg einstellen, so formulierte es Hildegard Müller vom
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die
Mehrwertsteuer und die Ökosteuer würden ebenfalls starken Anteil an den
gestiegenen Preisen haben.

Während die Industrie sich über Nachlässe von bis zu 20% freuen kann,
weil sie die Preise direkt mit den Stromanbietern verhandeln, sieht sich
der Verbraucher nach anderen Lösungen um. Immer mehr Kunden sehen es
nicht mehr ein, stumm die Preiserhöhungen zu akzeptieren und denken über
einen Stromwechsel nach. Auf dem Strommarkt gibt es inzwischen neben den
Energie-Riesen viele Anbieter, die günstige Preisen bieten und den
Wechsel zum neuen Anbieter auch noch für die Kunden übernehmen. So lässt
sich beim Stromverbrauch jedes Jahr bares Geld sparen, ohne großen
Aufwand betreiben zu müssen.